Montag, 3. Dezember 2012

island life

Wenn ich meine Augen nur ein kleines bisschen öffnen würde, könnte ich den Sonnenaufgang sehen. Ich müsste mich nicht einmal bewegen.
Wenn ich mich ein bisschen bewegen würde, könnte ich das volle Panorama geniessen. Das Farbenspiel auf Meer und Sand und wolkenlosem Himmel. Von Dämmerungsgrau und Himmelblau zu Morgenrot und Knallorange. Darunter das Meeresblau und Korallenrifftürkis. Zu meinen Füssen weisser Sandstrand, noch kühl von der Nacht.
Wenn ich...

Ich öffne kurz ein Auge und speichere das Bild. Als Desktophintergrund meines Gehirns. Döse über diesem Bild wieder ein. Einige Zeit später gleitet die Sonne aus dem Meer. Ihre ersten, noch morgendlich sanften Strahlen holen mich zurück und öffnen meine Augen. Diesmal richtig.
Im Gegensatz zu mir ist die Sonne hier immer sehr schnell aus den Federn. Ich schaue ihr ein paar kurze Minuten zu. Als sie aus ihrem Bett hinter dem Horizont gestiegen ist, klettere auch ich aus meinen Laken, um vor der Tür einen Cafe zu trinken. Löslichen. Dafür mit den Füssen im Sand und dem sanften Geräusch der Wellen, dass mich gestern in den Schlaf sang.

Guten Morgen!

Kommentare:

  1. hallo kindchen, war schon ein wenig in sorge, dass euch die haie oder was auch immer verspeisst haben - gruss an die sonne
    b.

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  2. Das hört sich so niedlich an, wenn Du schreibst - verträumt und romantisch. Du solltest Bücher schreiben! ;-)

    P.S.: Ich hab meinen blogspot account komplett vergessen, weiss nicht mal mehr, wie ich mich angemeldet habe :-D drum hier nur anonym *grins*

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